Zauber­pädagogik

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit dem Zaubern als Lernchance in Schule und außerschulischen Bereichen.

Vor­ran­gi­ges Ziel mei­ner Semi­na­re ist, ande­re beim Zau­bern anlei­ten zu kön­nen, päd­ago­gi­sche Mög­lich­kei­ten des Zau­berns zu ent­de­cken und nut­zen zu lernen.

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Was ist Zauberpädagogik?

Der Begriff Päd­ago­gik stammt aus dem Grie­chi­schen und meint Erziehungskunst.

Zau­bern heißt, etwas durch magi­sche Kräf­te her­vor­zu­brin­gen. Nun bedeu­tet Zau­ber­päd­ago­gik aber nicht, dass man durch das Zau­bern auf magi­sche Wei­se päd­ago­gisch rele­van­te Inhal­te ver­mit­teln kann.

Für mich ist Zau­ber­päd­ago­gik die Beschäf­ti­gung mit den Lern- und Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten, die das Zau­bern bie­tet. Es geht mir um das Erken­nen und Nut­zen von Lern­chan­cen, die sich Kin­dern beim Zau­bern-Ler­nen eröffnen.

Das Wich­tigs­te ist dabei für mich, den Kin­dern Kön­nen­ser­fah­run­gen zu ermög­li­chen. Alle Kin­der sind wich­tig für das Gelin­gen des Gan­zen. Jedes Kind kann sich im Rah­men sei­ner indi­vi­du­el­len Inter­es­sen und Mög­lich­kei­ten in das Zau­ber­ge­sche­hen ein­brin­gen. Alle gehö­ren dazu!

Was bewirkt es?

Zau­bern ist ein ver­gnüg­li­ches Medi­um, um sich geis­tig, sprach­lich und fein­mo­to­risch beweg­lich zu hal­ten und die Gesamt­per­sön­lich­keit zu stär­ken. Schon Goe­the erkann­te die Bedeu­tung des Zau­berns. Als er im Jah­re 1831 sei­nen Enkeln einen Zau­ber­kas­ten schenk­te, bemerk­te er:

“Ich habe nichts dar­wi­der, dass die Kna­ben ihre müßi­gen Stun­den mit sol­chen Thor­hei­ten aus­fül­len. Es ist ein herr­li­ches Mit­tel zur Übung in frei­er Rede und Erlan­gung eini­ger kör­per­li­cher und geis­ti­ger Gewandtheit.”

Zau­bern ist ein kom­mu­ni­ka­ti­ves Medi­um, da es erst durch die Prä­sen­ta­ti­on eines Zau­ber-Kunst­stücks und durch den dadurch ent­ste­hen­den Kon­takt zu den Zuschau­en­den sei­ne zau­ber­haf­te Wir­kung ent­fal­tet. Zau­bern ist ein krea­ti­ves Medi­um, da zum Bei­spiel die Her­stel­lung und Gestal­tung der benö­tig­ten Zau­ber­re­qui­si­ten sowie die Aus­ar­bei­tung einer geeig­ne­ten Prä­sen­ta­ti­on Ideen­reich­tum for­dern und för­dern. Und: Zau­bern liegt im Inter­es­sen­be­reich von Kindern.

Aus mei­ner Sicht liegt eine wesent­li­che Chan­ce dar­in, mit dem Zau­bern ein Medi­um für eine lust­vol­le, humor­vol­le, krea­ti­ve und geist­rei­che Betä­ti­gung nutz­bar zu machen. Dies mit dem Ziel, die vor­han­de­nen kogni­ti­ven, moto­ri­schen, krea­ti­ven und sprach­lich-kom­mu­ni­ka­ti­ven Poten­zia­le der Kin­der zu nut­zen und zu erweitern.

Stets soll­te dabei die Stär­kung der Gesamt­per­sön­lich­keit im Vor­der­grund stehen.

Meine Angebote

Ziel mei­ner Semi­na­re ist, ande­re beim Zau­bern anlei­ten zu kön­nen,
päd­ago­gi­sche Mög­lich­kei­ten des Zau­berns wahr­zu­neh­men und nut­zen zu ler­nen. Dazu wer­den ein­fa­che, aber wir­kungs­vol­le Zau­ber­tricks erlernt, not­wen­di­ge Bas­tel­ar­bei­ten selbst durch­ge­führt und Grund­la­gen der Prä­sen­ta­ti­on erarbeitet.

Ziel­grup­pen mei­ner Semi­na­re sind Pädagog*innen, Ergotherapeut*innen, Sprachtherapeut*innen, Kli­nik-Clowns und alle ande­ren, die immer schon mal zau­bern ler­nen woll­ten und ande­re beim Zau­bern anlei­ten möchten.

 

Termine und Kosten auf Anfrage
Weitere Angebote auch unter www.das-tut.de.

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Veröffentlichungen

Zauber-Pädagogik

– inklu­si­ve Zau­bern mit Kindern –

ver­lag moder­nes ler­nen Berg­mann GmbH & Co, Dort­mund, 4. Auf­la­ge 2019
Das Buch erschien in der 1. bis 3. Auf­la­ge unter dem Titel „Zau­ber­haf­tes Lernen“

Erhält­lich direkt beim Ver­lag Moder­nes Ler­nen.

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Zauberpädagogik für den Unterricht

in: 4bis8, Fach­zeit­schrift für Kin­der­gar­ten und Unter­stu­fe, Nr. 10, Okt. 2006, S. 20–22

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Zauberpädagogik für den Unterricht

Zau­bern ist ein vergnügliches, kom­mu­ni­ka­ti­ves und krea­ti­ves Medi­um, um sich geis­tig, sprach- lich und fein­mo­to­risch beweg­lich zu hal­ten. Durch das Zau­bern wird die Persönlichkeit des Kin­des gestärkt und sein Ideen­reich­tum Zauberpädagogik für den Unter­richt gefördert.

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